Strategien für Conversion statt Klickverschwendung – DAS brauchst du wirklich für deinen Lead Generation Funnel

Traffic ohne Conversion ist wie Geldscheine ins Lagerfeuer zu werfen. Es wird heiß – aber du verbrennst nur Kapital. Alisha Conlin, die über 400 Funnels gebaut hat – von Schönheitschirurgen bis zu Milliardenmarken – bringt es auf den Punkt: „Wenn ich keine Hate-Mails bekomme, werde ich nervös. Wer nicht polarisiert, wird übersehen.“

Das Problem? Viele Unternehmer sehen Funnels als Nebensache. Statt auf Conversion fokussieren sie sich auf Instagram-Trends – während ihre Landingpages täglich Leads verlieren.

Der Punkt ist: Dein Funnel ist nicht optional. Jeder Berührungspunkt – vom Link in deiner Bio bis zur Checkout-Seite – ist Teil deiner Umsatzmaschine.

Was viele bei einem Lead Generation Funnel falsch machen

Lead Erwärmung

Bevor es an die Praxis geht, ein kurzer Realitätscheck:

  • Mythos 1: „Funnels sind nur was für aggressive Marketer. Richtig gute Firmen/Marketer brauchen so etwas nicht.“
    • Fakt: Selbst Apple arbeitet mit ausgefeilten Funnel-Mechanismen.
  • Mythos 2: „Lange Texte funktionieren nicht mehr. Die Menschen haben keine Aufmerksamkeitsspanne mehr.“
    • Fakt: Es gibt keine zu langen Texte – nur zu langweilige. Ich meine die Leute gucken auch 3h Podcasts.
  • Mythos 3: „Die Technik wird meine Conversion retten.“
    • Fakt: CRM-Tools beheben keine schwachen Angebote. Psychologie schlägt Technik.

Die 4 unverzichtbaren Erfolgsfaktoren für Deinen Lead Generation Funnel

  1. Micro-Commitments: Niemand kauft beim ersten Klick. Wärm sie auf wie ein Soufflé.
  2. Awareness-Stufen: Eugene Schwartz’ Modell ist Pflichtlektüre, kein Nice-to-have.
  3. Traffic-Temperatur matchen: Kalte Leads brauchen ein Lagerfeuer, keinen Flammenwerfer.
  4. Conversion > Design: Hässlich verkauft oft besser als hübsch.

So baust du eine Landingpage, die Leads generiert

Lead Generation Funnel Landingpage Breakdown

1. Verwende die Sprache deiner Zielgruppe

Deine Landingpage ist kein Flyer, sondern ein Gedankenleser. Ziel: Der Leser denkt sich „Woher wissen die das?!“

So geht’s:

  • Lies in Reddit-Threads, was echte Nutzer schreiben
  • Frage im Onboarding: „Wie würdest du dieses Problem einem Freund erklären?“
  • Lass dich von Stand-up-Comedians inspirieren – sie finden die wahren Pain Points

Beispiel: Aus „Beziehung retten“ wurde „Schläfst du auch Rücken an Rücken? Die 3 Uhr-Nachts-Streits hören hier auf.“ Ergebnis: +217 % Conversion.

2. Positioniere dich als Autorität, nicht als Commodity

Du bist entweder die Speziallösung – oder die Billiglösung. Regel von Alisha: „Mach dein eigenes PR-Team – oder bleib broke.“

Was funktioniert:

  • Case Studies > Testimonials: „63 % der Kunden hatten nach 30 Tagen mehr Intimität“ > „Tolle Ergebnisse!“
  • Risiko-Umkehr: „Zahle erst, wenn dein Umsatz steigt“
  • Framing: „Jetzt bewerben“ konvertiert viermal besser als „Termin buchen“

3. Setze auf echte Social Proofs in deinem Lead Generation Funnel

Slider sind tot. Was zählt:

  • Videotestimonials mit klaren Zahlen („+27.000 €/Monat in 8 Wochen“)
  • Vorher/Nachher-Zeitleisten mit ehrlichem Chaos dazwischen
  • Ungewöhnliche Fürsprecher: TikTok-Review einer 60-jährigen performte besser als Gen Z-Testimonials

4. Mach ein Angebot, das sie nicht ablehnen können

Langweilig: „Kostenloses Beratungsgespräch“

Stark: „Jetzt bewerben für unser exklusives ‚Retter der Ehe‘-Strategiegespräch (Wert: 2.500 € – gratis für 10 Paare diesen Monat)“

Elemente, die wirken:

  • Verknappung (Zeit, Plätze, Boni)
  • Konkrete Ergebnisse („+20 kg auf dein Deadlift in 6 Wochen“)
  • „Ganz egal, ob du buchst oder nicht“-Framing

7 Funnel-Killer – und wie du sie verhinderst

Conversion-Killer vs. Booster
  1. Marketing-Sprech:
    • Statt „ROI-Optimierung“ → „Mehr Umsatz, weniger Ratespiel“
  2. Preis verstecken:
    • Klarheit reduziert Kaufangst: „3.997 € oder 3 Raten“
  3. Kein Video:
    • Authentisches Loom-Video > Hochglanz-Ad
  4. Mobile ignorieren:
    • Buttons größer als der Daumen – immer
  5. Kein Zeitdruck:
    • Countdown: „Preis steigt in 48h“
  6. Lahmer CTA:
    • „Schnapp dir deinen Platz, bevor es Karen tut“ > „Jetzt anmelden“
  7. Keine Mikro-Conversions getrackt:
    • Hotjar-Videos zeigen, wo Besucher:innen aussteigen

30-Tage Funnel Action Plan

Woche 1: Recherche & Messaging

  • Analysiere 3 Funnel deiner Konkurrenz
  • Befrage 10 Kunden: „Was hätte dich fast vom Kauf abgehalten?“

Woche 2: Bauen & Testen

  • Starte mit einer „hässlichen“ Landingpage
  • Headlines A/B testen via Google Optimize

Woche 3: Starten & Lernen

  • 100 Besucher über günstige Facebook Ads
  • Angebote anhand von Abbruchpunkten anpassen

Woche 4: Skalieren & Automatisieren

  • E-Mail-Sequenzen: 3 vor dem Call, 2 nach No-Shows
  • Verknappung & Scarcity-Elemente einbauen

Fazit: Dein Lead Generation Funnel ist kein Projekt – er ist ein System

Ein Funnel ist kein One-and-done-Projekt. Er ist lebendig, ein Organismus, der regelmäßig gefüttert werden will. Alisha bringt es auf den Punkt: „Marketing sollte sich wie ein erstes Date anfühlen – nicht wie ein Verhör.“

Wichtigster Gedanke: Der beste Funnel ist nicht der schönste – sondern der, der Verkäufe macht, ohne dass der Kunde merkt, dass er gerade verkauft wird.

Jetzt ist dein Move. Bau was, das polarisiert – und konvertiert.

Meine Empfehlung: Nutze Funnelcockpit, Systeme.io oder Perspective Funnels für die Erstellung von deinem Lead Generation Funnel. Mit jedem dieser Tools hast du alles an der Hand, was du benötigst.